Kumm, loss mer fiere…

…tönte es durch die Voiswinkeler Turnhalle, das Publikum war begeistert und feierte auch in der Fuchssitzung der IVK fröhlich Karneval. Die Fuchssitzung ist immer die Familiensitzung des Ortes, die der Präsident Bernd Gardeweg leitet und deren Elferrat aus Senatoren der IVK besteht.
Klaus_WilliDie Stimmung war von Anfang toll, dafür sorgten gleich Klaus und Willi, der junge Bauchredner Klaus Rupprecht mit seinem Affen.  Geschichten aus dem Leben wurden da erzählt, Berufswünsche des Affen offenbart, und wer nicht aufpasste, kam direkt ins Visier und wurde auf den Arm genommen. Aber Eingefleischte wissen: Vorsicht Deckung!
Jubel des stehenden Publikums forderte sogar eine gesungene Zugabe.
Danach kam die Zeit der beiden Voiswinkeler Dreigestirne und zunächst der temperamentvolle Auftritt des Kinderprinzen Mauricio. Gekonnt und mit viel Charme überreichte er im Namen des Kinderdreigestirns der IVK als Geschenk den Ordens-Sticker dieser Session als große Standpuppe:
Ein Clown der Tuba bläst. Sticker Es ist ein Ausschnitt aus dem diesjährigen Jubiläumsorden “33 Jahre jecke Tön”. Er ließ auf die Bühne kommen den Ehrenpräsidenten, der seit 33 Jahren im Vorstand ist, den Präsidenten, der „so aussieht, als würde er 33 Jahre arbeiten“ und den jüngsten Senator, der die nächsten 33 Jahre die IVK bei der Stange halten soll. Natürlich konterte der Präsident und nahm Mauricio das Versprechen ab, zu entsprechender Zeit (in 11 Jahren?) das Amt des großen Prinzen zu übernehmen und später auch die Leitung aller Voiswinkeler Jecken.
“… da simmer dabei, dat ist prima …” schallte es durch die Halle. Da staunten die Siegerländer nicht schlecht, die extra angereist waren, um ihren Landsmann Prinz Achim II. in Aktion zu erleben, der wirbelte dann mit Jungfrau Petra und Bauer Michael tanzend über die Bühne.
Im Programm folgte der Auftritt des “Vertreters der Rednerschule beim Kölner Festkomitee” Martin Schops, einem Nachwuchskünstler, der bestens bekannten Karnevalisten “aufs Maul” geschaut hat.
Inzwischen hatten sich Prinz und Bauer aus dem Dreigestirn umgezogen, denn sie mussten mit der seit 4 Jahren bestehenden „Prachtgarde“ auftreten, die nach ihrem traditionellen „Waschmaschinensong“ und dem neuen Tango bejubelt wurde. Waschmaschinen
“Wir wollen nicht nach Düsseldorf, nee wir blieven he …” sang das Publikum mit der Musikgruppe Zaperlot, bestaunte die prächtigen Kostüme der Fidelen Kölsche, die Darbietungen der Tanzgarde der jecken Märjelinger und die Lieder der Musikkgruppe Leo Colonia, die den anwesenden Holländern ein besonderes Ständchen brachten.